Deutsche Kreditwirtschaft: Zwei Drittel der untersuchten Banken haben gut oder befriedigend Anlageberatung

BERLIN, 25-Jan-2016 — /EuropaWire/ — Die Stiftung Warentest stellt im aktuellen Anlageberatungstest ihrer Zeitschrift Finanztest fest, dass Banken und Sparkassen die Qualität der Anlageberatung in den letzten Jahren verbessert haben. Zwei Drittel der untersuchten Banken haben gut oder befriedigend beraten. Die Erfassung der persönlichen und finanziellen Verhältnisse des Kunden durch die Kreditinstitute wird als sehr gut bis gut bewertet. Dies stellt die Ergebnisse der kürzlich durchgeführten Untersuchung des Finanzmarktwächters stark in Frage, die auf Basis einer nicht-repräsentativen Erhebung überwiegend eine schlechte Beratung unterstellte.

Stiftung Warentest stellt fest, dass auch hausinterne Vorgaben zu guten Anlageempfehlungen führen können. Eine Einbindung aller am Markt angebotenen Produkte ist faktisch nicht möglich und rechtlich nicht erforderlich. Stiftung Warentest bemängelt ferner, dass in einigen Fällen vergleichbare Produkte günstiger am Markt erhältlich seien. Dazu stellt Die Deutsche Kreditwirtschaft fest: Die Testanleger haben eine provisionsbasierte Anlageberatung in Anspruch genommen. Klar ist, dass ein Kreditinstitut die Erbringung solch einer für den Kunden kostenlosen Dienstleistung erwirtschaften muss. Dies geschieht im Falle eines Geschäftsabschlusses über Provisionen vom Produkthersteller, was gegenüber dem Kunden transparent gemacht wird.

Wie bei früheren Tests bereits bleibt die mangelnde Transparenz der Durchführung, der Bewertungsmaßstäbe sowie der Auswertung der Testergebnisse zu kritisieren.

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Dr. Kerstin Altendorf
und Lars Hofer für
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